Welchen Beitrag leisten Kunst und Kultur für eine widerstandsfähige, extremismusresiliente Demokratie? Und inwieweit besteht die Gefahr, dass der Kulturbereich durch extremistische Bewegungen instrumentalisiert wird?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich das MOTRA-Forum „Kunst als demokratische Praxis?“ im Rahmen der motra-k #27. Ziel ist es, einen Impuls für die Erweiterung des Forschungsfokus auf Extremismus- und Radikalisierungsphänomene zu setzen. Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Praxis wird diskutiert, welches Potenzial künstlerische Ausdrucksformen im Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und weiteren Formen extremistischer Ideologien entfalten können.
Die Veranstaltung ist Teil der MOTRA-Konferenz 2027, die am 3. und 4. März 2027 in Wiesbaden stattfindet. Neben dem MOTRA-Forum umfasst das Konferenzprogramm wissenschaftliche Panels, Posterpräsentationen sowie Einblicke in die aktuelle MOTRA-Forschung.
Der Veranstalter lädt Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, Praktikerinnen bzw. Praktiker sowie Akterinnen bzw. Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft ein, die motra-k #27 mit eigenen Beiträgen zu gestalten. Eingereicht werden können Vorträge, Panels, Poster sowie weitere geeignete Beitragsformate. Abstracts werden bis zum 30. September 2026 entgegengenommen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Programmübersicht sind bald hier verfügbar.
Termin: 3. und 4. März 2027
Ort: Hochschule Fresenius, Wiesbaden
Veranstalter: MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung